Die Formycon AG meldet für 2025 vorläufige Umsätze von rund 45 Mio. Euro, etwas unterhalb der eigenen Prognose von 55–65 Mio. Euro. Grund seien verzögerte Partnerschaftsabschlüsse und verschobene Meilensteine. Das EBITDA soll mit etwa –12 Mio. Euro am oberen Ende der Prognose liegen. Das Working Capital ist durch eine erfolgreich platzierte Anleihe gut aufgestellt.

Boehringer Ingelheim beendet nach enttäuschenden Phase II-Daten die Entwicklung des SIRPα-Antagonisten BI 770371 bei MASH-bedingter Leberzirrhose. Das Programm wird in dieser Indikation eingestellt, während Boehringer die Entwicklung in der Onkologie – dem ursprünglichen Fokus der Partnerschaft mit OSE Immunotherapeutics (Nantes, Frankreich) – fortsetzt.

Evonik hat 2025 seine Prognose erreicht und bestätigt den Ausblick für 2026. Das bereinigte EBITDA lag bei 1,87 Mrd. Euro (Umsatz: 14,1 Mrd. Euro). Für 2026 werde mit ähnlichen 1,7 bis 2,0 Mrd. Euro EBITDA gerechnet. Obwohl trotz steigender Produktvolumen die Umsätze in allen Businesseinheiten zurückgingen, stieg der Nettogewinn auf 265 Mio. Euro.

T-knife Therapeutics hat die Genehmigung für den Start der Phase I-Studie mit TK-6302 in Europa erhalten. Die CRISPR-editierte, gegen PRAME gerichtete T-Zell-Therapie soll bei fortgeschrittenen PRAME-positiven soliden Tumoren geprüft werden. Der Studienbeginn ist noch 2026 geplant. CTO Elisa Kieback stand |transkript Rede und Antwort im ausführlichen Gespräch.

Die Secarna Pharmaceuticals GmbH & Co. KG erweitert ihre 2025 gestartete strategische Partnerschaft mit Curie.Bio. Künftig unterstützt Secarna die Portfoliounternehmen von Curie.Bio bei der Identifizierung neuer Oligonukleotid-Kandidaten mithilfe der firmeneigenen OligoCreator®-Plattform. CEO Petropoulos sieht darin eine Bestätigung der erfolgreichen Zusammenarbeit.

Die Heidelberger VERAXA Biotech AG hat mit 99,57% Zustimmung der Aktionäre die Fusion mit der Veraxa Biotech Holding AG und der Voyager Acquisition Corp. beschlossen. Damit ist der Weg über diese SPAC an die NASDAQ unter dem Ticker „VRXA“ geebnet. Die Voyager-Aktionäre sollen am 12. März zustimmen. Danach soll der Handel „zeitnah“ aufgenommen werden, heißt es.

Roche hat positive Ergebnisse der Phase III-Studie FENhance 1 für Fenebrutinib veröffentlicht. Der investigationalen BTK-Inhibitor (Brutons Tyrosinkinase) reduzierte Rückfälle bei schubförmiger Multipler Sklerose um 51% im Vergleich zu Teriflunomid. Fenebrutinib könnte damit die erste orale Therapie für sowohl schubförmige als auch primär progrediente MS werden.

Christ Capital beteiligt sich am Berliner Biotech-Unternehmen 4TEEN4 Pharmaceuticals. Das Unternehmen entwickelt innovative Therapien gegen schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und fokussiert sich auf krankheitsmodifizierende Ansätze im kardiogenen Schock. Christ Capital war bisher als KI-Investor hervorgetreten, sieht Berlin aber als führenden Standort für Medizin.

Boehringer Ingelheim intensiviert seine Aktivitäten im Bereich Autoimmun- und Entzündungserkrankungen durch eine Partnerschaft mit dem britischen Biotech-Unternehmen Sitryx. Die Vereinbarung könnte bis zu 500 Mio. US-Dollar an Vorab- und Meilensteinzahlungen für Sitryx generieren. Im Fokus steht ein oraler Inhibitor zur Modulation immunrelevanter Zellen.

Die Leverkusener Bayer AG meldete auf einer Konferenz positive Phase III-Daten: In der PEACE-3-Studie senkte die Kombination aus Radium-223-dichlorid und Enzalutamid bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom und Knochenmetastasen das Sterberisiko um 24% gegenüber Enzalutamid allein. Das mediane Gesamtüberleben stieg auf 38,2 Monate.