Das Golimumab-Biosimilar Gotenfia® von Bio-Thera (China) und STADA (Bad Vilbel, Hessen) hat eine positive CHMP-Stellungnahme der EMA erhalten. Die Empfehlung basiert auf umfassenden analytischen, nichtklinischen und klinischen Daten im Vergleich zum Orginalpräparat, einem TNF-alpha-Inhibitor. Bio-Thera entwickelt und produziert, STADA vermarktet in Gesamt-Europa.
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Das Hamburger KI-Unternehmen Mindpeak hat sein erstes Patent erhalten – ein wichtiger Meilenstein für KI-gestützte Pathologie und Präzisionsdiagnostik. Geschützt ist ein neuartiges Verfahren zum Training von KI-Systemen zur Zellerkennung und -klassifikation in Gewebeproben. Das Patent gilt in 18 EU-Staaten sowie im Vereinigten Königreich.
Die Kölner Disco Pharma stockt ihre Seedfinanzierung um 16 Mio. Euro auf (insgesamt nun 36 Mio. Euro) und vollzieht einen Reifungsprozess: Gründer Roman Thomas übergibt die Führung an den erfahrenen Pharma-Manager Mark Manfredi, bleibt aber als Berater an Bord. Die Finanzierung stärkt das Kölner Unternehmen zwei Jahre nach seiner vielbeachteten 20-Mio.-Euro-Seedrunde.
Die Schweizer Mabylon AG startet eine Phase I-Studie zu MY006, einem tri-spezifischen, patientenabgeleiteten Antikörper zur vorbeugenden Behandlung von Erdnussallergie. Der erste Proband wurde in den USA dosiert. Die randomisierte, placebokontrollierte Studie prüft Sicherheit, Verträglichkeit und erste Wirksamkeit in Gesunden und später in Allergiepatienten.
Die Formycon AG und Zydus schlossen eine exklusive Lizenz- und Liefervereinbarung für das Keytruda-Biosimilar FYB206 in den USA und Kanada. Diese „frühe Partnerschaft bestätige Formycons Biosimilar-Expertise“, heißt es. Der Vertrag umfasst zweistellige Millionen-Voraus- und Meilensteine sowie Gewinnbeteiligung. Die klinische Phase endet bald, Daten folgen Anfang 2026.
Die Hamburger Indivumed und das Wilmot Cancer Institute der University of Rochester erweitern ihre Zusammenarbeit zur patientenzentrierten Entwicklung neuer Krebstherapien mit hochwertigen Gewebeproben und klinischen Daten. Mit den patientenabgeleiteten Tumormodellen im Labor gelingt die Identifikation und Validierung neuer Zielstrukturen für Therapien besser.
Der Millionendeal mit Sandoz ist abgeschlossen und sollte für die Hamburger Evotec SE eine strukturelle Bereinigung und Ruhe bringen. Nun trennt sich die Novo Holding von über 9 Millionen Aktien und schickt den Kurs auf Talfahrt. Die Partnerschaft galt Ende 2024 als „strategisch“ zur Entwicklung neuer Technologien in der Zelltherapie. Doch Novo verlässt den Bereich.
Novartis schließt mit der britischen KI-Biotech-Firma Relation Therapeutics eine strategische Partnerschaft über bis zu 1,7 Mrd. US-Dollar. Relation erhält 55 Mio. USD upfront sowie Forschungsmittel; Novartis sichert sich weltweite Rechte an neuen Immun-Dermatologie-Targets. Relations hat für seine KI-Plattform bereits eine Partnerschaft mit GSK vereinbart.
Die Berliner ProBioGen und Spica Therapeutics (Belgien) kooperieren bei der Zelllinienentwicklung für ST101, einem neuartigen anti-CD163-Antikörper zur gezielten Eliminierung immununterdrückender Makrophagen in der Onkologie. Spica nutzt ProBioGens GlymaxX®-Technologie, die an Antikörper verstärkende Modulatoren anfügt, um einen gewünschten Zelltod herbeizuführen.
AskBio Inc., die 100%ige Tochtergesellschaft und Gentherapie-Firma von Bayer, hat vom japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MHLW) für zwei Gentherapie-Kandidaten den Status „Pioneering Regenerative Medical Product“ (SAKIGAKE) erhalten: für AB-1005 zur Behandlung der Parkinson Krankheit sowie für AB-1002 bei nicht-ischämischer Kardiomyopathie.
